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27.12.2018

Dankbarkeit als mentales Stressmanagement


Mentales Stressmanagement ist eine notwendige Kompetenz für Führungskräfte, um bei herausfordernden persönlichen Stresssituationen die Selbststeuerung zu behalten und mit Resilienz zu reagieren.

Mentales Stressmanagement am Beispiel einer Dankbarkeitsübung

Eine Übung des mentalen Stressmanagements ist die Dankbarkeitsübung. Dankbarkeit stärkt die eigene Zufriedenheit und somit auch die Leistungsbereitschaft und die Leistungsfähigkeit. Dankbarkeit hat nur positive Auswirkungen. Eine einfache Möglichkeit dieser Übung ist, abends den Tag Revue passieren zu lasseen und sich für die positiven Erlebnisse zu bedanken.

Hierzu ein Fallbeispiel: Ein Manager beschließt (mentale Ebene), von nun an jeden Abend eine Dankbarkeitsübung zu machen. In einem Seminar hatte er erlebt, wie positiv diese ungewohnte Übung sich anfühlen (emotionale Ebene) und wirken kann. Jeden Abend beim Schlafengehen denkt er darüber nach, was an diesem Tag gut war und wofür er dankbar sein möchte. Er berichtet, dass es ihm sowohl körperlich als auch emotional gut tut, in dieser entspannten Situation den Tag zu beschließen.

Ablauf der Dankbarkeitsübung

Eine ganzheitliche Dankbarkeitsübung kann so ablaufen, dass man sich zuerst erinnernd für etwas bedankt (z. B. für Gesundheit), dies kann auch mantra-ähnlich erfolgen, indem man einfach immer wieder vor sich hinsagt: "Ich bin dankbar für meine Gesundheit." Wenn dies routinemäßig erfolgt, kann man dazu übergehen, seinen Körper zu spüren und zu fühlen, am besten von den Fußsohlen bis hoch zu den Schultern im eigenen Tempo. Möglichst so, dass sich mit der Zeit ein Gefühl von Frieden, Zufriedenheit und dankbares In-sich-Gekehrt-Sein entsteht, aber ohne Leistungsdruck. Wenn es einmal nicht klappt, dann ist es einfach an diesem Tag so. Das Ganze ist gut zu organisieren, sodass möglichst wenige Störungen von außen und innen erfolgen.